Besuch der Justizministerin

 

QUELLE. CDU-Hilden 

Hochkarätigen Besuch hatte die Frauen Union Hilden in den alten Ratssaal geladen. Roswitha Müller-Piepenkötter, Justizministerin des Landes Nordrhein-Westfalen, berichtete über die Strategien der Landesregierung im Kampf gegen die Jugendkriminalität. 
Bekannte Gründe für die Straffälligkeit von Jugendlichen sind vor allem fehlende oder mangelnde Bildung und die damit verbundenen, frustierenden Erlebnisse bei der Suche nach Ausbildung- oder Arbeitsplätzen.

Besonders deutlich wird diese Entwicklung auch bei jugendlichen Straftätern. 90 Prozent derer, die in der Haft keine Ausbildung machen oder machen können, werden rückfällig. Bei denjenigen, die eine Ausbildung gemacht haben und die im Anschluß in eine Arbeitsverhältnis vermittelt werden konnten, beträgt die Rückfallquote „nur“ 32 Prozent.

besuchmuellerpiepenkoetter003bWie wichtig die konsequente Arbeit mit Jugendlichen ist, dokumentierten Thomas Decken, Leiter der Polizeiinspektion Mitte, und Jutta Panke, Leiterin des Hildener Jugendamtes, bei der anschließenden Präsentation der Stadteilarbeit im Hildener Norden. 
Nach einer Idee des Jugendamtes in Kooperation mit der Polizei ist es dort gelungen, die Zahl der Raubdelikte von 89 im Jahr 2004 auf 23 im Jahr 2005 zu senken. „Dies ist der hervorragenden Zusammenarbeit zwischen der Theodor-Heuss-Schule, dem Area 51, dem Abenteuerspielplatz, aber vor allen Dingen dem persönlichen Einsatz engagierter Eltern zu verdanken“, führten Thomas Decken und Jutta Panke aus. 

„Wichtig ist“, so Ursula Greve-Tegeler in ihrem Schlusswort, „den Jugendlichen wieder Perspektiven zu geben. Dies bedeutet für uns, auf kommunalpolitischer Ebene die Jugendämter zu stärken“. 
Dem stimmte Roswitha Müller-Piepenkötter zu und kündigte an, das Hildener Modell auch weiterhin zu begleiten.

Mit freundlichen Grüßen
Ihre Frauen Union Hilden

.:: Nachdruck mit Erlaubnis der CDU-Hilden © 2008 .::.

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